Bei den heurigen Filmfestspielen in Cannes wurde Christoph Waltz als bester Darsteller ausgezeichnet – für seine Rolle in „Inglourious Basterds“, dem neuen Film von US-Regisseur Quentin Tarantino. Die internationalen Kritiker sind sich einig: Als SS-Offizier Hans Landa spielt Christoph Waltz sogar Brad Pitt an die Wand!
Christoph Waltz wurde am 4. Oktober 1956 in Wien geboren. Er studierte am Max-Reinhard-Seminar in Wien und am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. Mit 19 Jahren debütierte er am Zürcher Schauspielhaus. Seit Ende der 1970er ist Christoph Waltz überwiegend fürs Fernsehen tätig: Ob in Krimiserien wie Derrick, Tatort, Stolberg und Der Alte oder in internationalen Film-Produktionen – meist spielt Christoph Waltz schwierige Charaktere wie Verbrecher, Psychopathen, zwielichtige Figuren oder skurrile Typen. (mehr…)
Daniel Kehlmann macht es Spaß, Erwartungen zu unterlaufen*. Nach dem weltweiten Erfolg seines Romans „Die Vermessung der Welt“ harrte selbige gespannt seines neuen Œuvres. Mit „Ruhm“ tat Kehlmann dann das, was er am besten kann: Überraschen, Konventionen brechen und das altehrwürdige Feuilleton kräftig „dissen“, wie es auf Neudeutsch so schön heißt.
Was Meister-Regisseure wie Alejandro Gonzáles Iñárritu oder Jim Jarmusch auf Zelluloid gebannt haben, hat Daniel Kehlmann zwischen zwei Buchdeckel gepackt: „Ruhm“ ist ein Episodenfilm in Buchform. Der raffinierte Roman gliedert sich in neun Episoden, die – bis auf die letzte – als eigenständige Geschichten gelesen werden können. Einzelne Figuren oder Erzählstränge aus einer Geschichte tauchen jedoch in einer anderen Episode wieder auf und werden so nach und nach zu einem ganzen Roman verwoben. (mehr…)
Welche Bücher sind Top in Österreich? Hier erfahren Sie, welche Romane bei Herrn und Frau Österreicher aktuell hoch im Kurs stehen:
Der E-Mail-Roman „Alle sieben Wellen“ von Daniel Glattauer ist nach wie vor das meist verkaufte Buch in Österreich. In der Fortsetzung des Erfolgsromans „Gut gegen Nordwind“ kehrt Leo Leike nach knapp einem Jahr aus Amerika zurück und nimmt wieder Kontakt zu seiner E-Mail-Romanze Emmi Rothner auf. Schnell sind sich die beiden so nah wie einst. Und diesmal kommt es wirklich zur Begegnung – mit turbulenten Folgen!
Konstant auf Platz 3 hält sich „Die Hütte“ von William Paul Young. Die jüngste Tochter von Mack ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihr Verlust hat Mack in eine tiefe Depression gestürzt. Plötzlich erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn in eine abgelegene Waldhütte locken. In dieser Hütte trifft er auf Gott, Jesus und den Heiligen Geist. In furiosen Gesprächen über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum.
Neues von Bestseller-Autor Daniel Kehlmann: „Ruhm“ ist ein raffiniertes Meisterwerk in neun Episoden, die sich allmählich zu einem Ganzen zusammenfügen: Ein brillanter Roman über Ruhm und Verschwinden, über Wahrheit und Täuschungen im digitalen Zeitalter! Seit seinem Wiedereinstieg in die Top 10 in der Vorwoche, hält sich der Roman auf Platz 7 der Bestseller-Liste.
Hier die vollständige Top 10-Liste im Überblick:
(Quelle: Verlagsbüro Schwarzer*)
WE = Wiedereinstieg
* Die Schwarzer-Bestsellerlisten sind die zuverlässigsten Buch-Verkaufscharts in Österreich. Sie basieren auf einer repräsentativen Umfrage unter österreichischen Sortimentsbuchhandlungen.
Toni Sailer ist bis heute einer der erfolgreichsten Ski-Rennläufer aller Zeiten – und Vorbild für andere große Sportler wie Hermann Maier oder Franz Klammer. Am 24. August ist er nach langer Krankheit im Alter von 73 Jahren gestorben. Der Tiroler stand seit seinem 2. Lebensjahr auf „zwei Brettln“. 1956 schrieb der „Schwarze Blitz von Kitz“ Sport-Geschichte: Der damals 20-jährige Toni Sailer gewann bei den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo drei Gold-Medaillen – in der Abfahrt, im Slalom und im Riesenslalom.
Zwei Jahre später beendete der 7-fache Weltmeister aus Kitzbühel seine Karriere als Ski-Rennläufer. Toni Sailer machte eine Schauspielausbildung und spielte in verschiedenen Film- und TV-Produktionen mit – zusammen mit Stars wie Heinz Erhardt, Uschi Glas, Zarah Leander, Luis Trenker, Harald Juhnke, Rudi Carrell u. v. m. In jüngerer Zeit war der Jahrhundert-Sportler in den erfolgreichen Hansi Hinterseer-Filmen „Da wo die Berge sind“ und „Da wo die Liebe wohnt“ zu sehen. Auch als Schlagersänger feierte Toni Sailer mit seinen 18 LPs zum Teil große Erfolge.
Bis vor wenigen Jahren blieb Toni Sailer im Ski-Sport u. a. als Cheftrainer des ÖSV und als Rennleiter bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel aktiv. Er leitete über 30 Jahre lang die Skischule „Rote Teufel“ in Kitzbühel und ist Namensgeber einer eigenen Skimodenlinie. 1999 wurde Toni Sailer als Österreichs Sportler des Jahrhunderts ausgezeichnet. Bis heute ist der Kitzbüheler der einzige Ski-Rennläufer, der sieben WM-Gold-Medaillen erfahren hat.
„Eine Depression ist ein fucking Event.“ Starke Worte, mit denen der erste Roman von Sarah Kuttner beginnt! Lustig und tief-traurig, radikal und leidenschaftlich erzählt die Berliner Autorin in „Mängelexemplar“ die Geschichte der 27-jährigen Karo Hermann.
Karo lebt schnell und flexibel. Sie ist intelligent, liebenswert und aggressiv, überdreht und erschöpft – ein Musterexemplar unserer Zeit. Als Karo ihren Job verliert und ihre laue Beziehung beendet, helfen auch keine Selbsttäuschungen mehr: Ein ständiges Gefühl von Angst zieht Karo den Boden unter den Füßen weg. Abhilfe soll eine Psychotherapie schaffen. Doch die Seele heilt nun mal nicht so schnell wie ein gebrochener Arm … (mehr…)
Kunden-Kommentar aus dem großen Weltbild Gewinnspiel „Ihr heißester Lesetipp für den Sommer“
Thomas Bernhard gehört zu den bedeutendsten Autoren in Österreich. Im Februar 2009 ist posthum (Thomas Bernhard starb am 12. Februar 1989) „Meine Preise“, eine bisher unveröffentlichte autobiografische Erzählung aus dem Nachlass des Autors erschienen. Sabine Siegl aus Wien hat Thomas Bernhards komödiantische Abrechung mit dem Literaturbetrieb beim großen Weltbild Gewinnspiel „Ihr heißester Lesetipp für den Sommer“ empfohlen – und damit einen von fünf Weltbild Gutscheinen in Höhe von je 20 Euro gewonnen. Lesen Sie hier ihren Buchtipp:
Ich möchte gerne „Meine Preise“ von Thomas Bernhard als ideale Ferienlektüre empfehlen. Dies mag ungewöhnlich erscheinen, ist aber durchaus ernst gemeint. Denn die Anekdoten rund um die dem Autor verliehenen Preise sind durchwegs amüsant und leicht zu lesen. Der Text ist aber auch ein idealer Einstieg in die Gedankenwelt Bernhards. Spätestens bei den im Anhang beigefügten Mitschriften der Dankesreden des Dichters ist es nämlich vorbei mit der leichten, beinahe heiteren Ironie. Die für Bernhard typische, gnadenlose und bissige Gesellschaftskritik wird hier deutlich spürbar. (mehr…)

Daniel Kehlmann © billy & hells
Daniel Kehlmann bekommt langsam einen Eindruck davon: Nach dem Sensationserfolg seines Romans „Die Vermessung der Welt“ tingelt der österreichisch-deutsche Autor quer über den Globus. Zuletzt führte ihn seine Reise nach Salzburg: Daniel Kehlmann kuratierte als „Dichter zu Gast“ das Literaturprogramm der Salzburger Festspiele und sorgte mit seiner Eröffnungsrede für Furore: Der Sohn des Wiener Regisseurs Michael Kehlmann prangerte das deutsche Regietheater an und löste damit eine heftige Debatte im Kulturbetrieb und in den Feuilletons aus.
„Was denn hier los sei“, fragte Daniel Kehlmann, „warum das denn auf den Bühnen alles immer so ähnlich aussehe, ständig Videowände und Spaghettiessen, warum sei immer irgendwer mit irgendwas beschmiert, wozu all das Gezucke und routiniert hysterische Geschrei?“
Der Autor kritisierte, dass die Regisseure „vom Praktischen oft weniger Ahnung (haben) als jeder Beleuchter, der hinter ihrem Rücken die Augen verdreht, wenn ihnen wieder einmal die Einfälle kommen.“ Unterdessen bleibe der Großteil des potentiellen Publikums daheim, lese Romane, gehe ins Kino, kaufe DVD-Boxen amerikanischer Serien und nehme Theater nur noch als fernen Lärm wahr – „als Anlass für wirre Artikel im Feuilleton, als Privatvergnügen einer kleinen Gruppe folgsamer Pilger, ohne Relevanz für Leben, Gesellschaft und Gegenwart.“ (mehr…)
Von 15. bis 17. August 1969, mitten im „Summer of 69“, fand in Bethel, New York, das wohl berühmteste Festival der Musik Geschichte statt: Woodstock! Auf dem Open Air Festival erlebten eine halbe Million Besucher Stars wie Santana, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Crosby, Stills Nash & Young, Joe Cocker, The Who, Joan Baez u. v. m. live auf der Bühne.
Das Chaos war legendär: Rund eine Million Musik Fans pilgerten nach Woodstock – gerechnet hatten die Veranstalter aber nur mit 60.000. Die Hälfte der Besucher musste wieder umkehren, weil die Zufahrtswege völlig verstopft waren. Selbst die Künstler konnten das Gelände nicht erreichen und mussten per Hubschrauber eingeflogen werden. Die verbleibenden 500.000 Musik Fans stürmten das Festgelände, woraufhin das Festival zu einer Gratis-Veranstaltung erklärt wurde. (mehr…)
Sieger-Kommentar des Weltbild-Gewinnspiels unter dem Motto „Ihr heißester Lesetipp für den Sommer“
Der Bestseller „Die Hütte“ von William Paul Young hat Millionen Menschen auf der ganzen Welt beeindruckt – auch Franz Rathmair aus Steyr. Der Oberösterreicher stellte das Buch beim Lesetipp-Gewinnspiel von Weltbild vor und gewann mit seinem Buchtipp den Hauptpreis: Zwei Jedermann-Karten für die Salzburger Festspiele 2009 – inklusive Hotelübernachtung in Salzburg! Lesen Sie hier seine persönliche Empfehlung – „Die Hütte“ von William Paul Young:

Franz Rathmair freut sich über zwei Jedermann-Karten für die Salzburger Festspiele 2009!
Von verschiedenen Seiten hatte ich letztes Jahr gehört, dass das erste Buch eines völlig unbekannten Autors in Amerika monatelang auf den Bestsellerlisten stand und bei den Lesern große Betroffenheit und Begeisterung auslöste. Freunde liehen uns das Buch, weil sie selbst so berührt worden waren: „Das müsst ihr unbedingt lesen!”
Wir lasen es. Und wir schenkten unseren drei Kindern je eines zu Weihnachten (die englische Ausgabe). Eine unserer Töchter hat folgende Leserbewertung abgegeben: „Ich habe das Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen. Es hat mich tief bewegt, mich zum Lachen und zum Weinen gebracht. Selten zuvor – wenn je überhaupt – habe ich so ein bewegendes Buch gelesen. Auch wenn ich davor schon eine positive Gottessicht hatte, hat mich das Buch gelehrt, Gott noch von einer ganz anderen Seite zu betrachten. Jedenfalls sehr empfehlenswert!” (mehr…)
Es sollte nur ein Kurztrip in die Toskana werden: Vier Tage Ausspannen, Freunde besuchen, gutes Essen und Wein genießen … Doch bereits nach 48 Stunden waren Traudi und Hugo Portisch plötzlich Besitzer eines alten Bauernhauses irgendwo zwischen Florenz und Pisa.
Ein leerer Autotank, ein Streik der Tankstellenpächter und eine ganze Reihe weiterer Zufälle hatten die beiden zu diesem Bauernhaus geführt. Traudi Portisch verliebte sich sofort in den Charme des Anwesens: Sie sah das Haus so, wie es einmal sein könnte. Hugo war da weniger begeistert – er sah das Haus so, wie es war: Uralt und baufällig. Doch letztendlich wollten der Zufall und ein kauziger, alter Großgrundbesitzer es so, dass das Anwesen mit Traudi und Hugo neue Besitzer bekam. (mehr…)