Mittelamerika, Ende des 17. Jahrhunderts. Auf ihrer Flucht aus dem Kloster, in dem sie aufgewachsen ist, wird Concepción Benavídez von niederländischen Piraten gefangen genommen und auf deren Schiff verschleppt. Die Piraten entführen die junge Frau nach Boston, um sie als Sklavin an reiche Amerikaner zu verkaufen. Die Überfahrt nach Nordamerika wird für Concepción zur Qual, da sie vom Kapitän immer wieder vergewaltigt wird.
In Boston stellt Concepción fest, dass sie schwanger ist – sie bekommt ein Kind von ihrem Vergewaltiger. Concepción wird an Familie Greenwood verkauft und auch dort verläuft ihr weiteres Leben nicht sorgenfrei: Getrieben von Neid und Eifersucht auf die bildhübsche junge Frau, versucht Mrs. Greenwood Concepción und deren Tochter Hanna zu entzweien. Mit durchschlagendem Erfolg. Concepción wird von ihrer eigenen Tochter der Hexerei bezichtigt. Für die Beschuldigte beginnt eine lange und schwere Zeit …
Alicia Gaspar de Alba beschreibt in ihrem Roman „Die Hexenschrift“ die Leiden einer Frau, die in einem längst vergangenen Jahrhundert der Hexerei beschuldigt wird. In die Lage der jungen Concepción kann man sich als Leser gut hineinversetzen, da die verschiedenen Szenen sehr detailliert und mit besonderer Genauigkeit erzählt werden. Alicia Gaspar de Alba schreckt dabei auch vor der einen oder anderen drastischen Wortwahl nicht zurück. Dies ist nicht immer etwas für Zartbeseelte.
„Die Hexenschrift“ sei daher vor allem jenen Lesern ans Herz gelegt, die eine Vorliebe für dramatisch angehauchte Bücher sowie für Liebesromane haben.
Geschrieben von: Sarah Merl.
Sein Leben hat der Star-Koch und Spitzen-Gastronom Johann Lafer eindeutig nach dem „guten Geschmack“ ausgerichtet. In „Meine Kochschule“ zeigt der Profi, wie Hobby-Köche und wahre Gourmets auch selbst schmackhafte Gerichte zaubern können.
Die Grundlage für den Kocherfolg bildet Lafers Lebensmittel- und Gerätekunde, bei der vor allem Kocheinsteiger voll auf ihre Kosten kommen. Sogar eine Umrechnungstabelle mit den gebräuchlichsten Maßangaben ist vorhanden.
Ob Salate, Suppen, Fleisch- und Fischgerichte, Gemüse, Desserts oder Gebäck: In „Meine Kochschule“ präsentiert Johann Lafer viele Grundrezepte, die nach Lust und Laune abgeändert werden können. Über 700 Gerichte werden in Bild und Text einfach und genau erklärt. So lernt wirklich jeder Kochanfänger die grundlegenden Dinge rund um Küche und Kochen. Und: Jeder Hobby-Koch kann dadurch die Rezepte auf seine Weise für sich entdecken. (mehr…)
Das Trainingsbuch „Pilates. Das effektive Fitness-Training für zu Hause“ ist ideal für alle, die mit dem Trendsport Pilates beginnen wollen. Christa G. Traczinski, Psychologin und Yogalehrerin, und Robert S. Polster, Personal Trainer, geben eine anschauliche Einführung in diese sanfte Art des Fitnesstrainings.
Der Leser erfährt einleitend Interessantes über die Ursprünge und den Begründer der Technik, den deutsch-amerikanischen Turner Joseph Pilates (1880–1967). Weiter geht es mit den Grundlagen des Pilates: Wichtige Begriffe wie „Pilates-Box“ und „Powerhouse“ werden erklärt.
Anhand eines Selbsttests kann man bereits vor Beginn des eigentlichen Trainings herausfinden, wie fit man ist. Schließlich folgt die genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Aufwärmen, die einzelnen Übungen sowie das abschließende „Cool-down“. (mehr…)
„Gleich hinter Wolke sieben“ ist ein Roman aus der Feder der irischen Schriftstellerin Melissa Hill. Die Weltbild Ausgabe lässt mit ihrem farbenfrohen und sommerlichen Softcover eine beschauliche Liebesgeschichte erwarten. Der Inhalt überrascht dann mit ernsthaften Gedanken über die traditionellen Rollen von Mann und Frau und Tragödien des Alltags.
Zur Geschichte: Brooke, eine junge australische Lektorin, findet ein mysteriöses Manuskript auf ihrem Schreibtisch. Die Handlung spielt in Irland und dreht sich um Eve, ihre Schwester Sam und ihre Freundin Anna. Eves und Annas Lebenspartner vertreten eine steife und veraltete Vorstellung über die Rolle der Frau, die da lautet: zu Hause bleiben, die Kinder erziehen und den Haushalt führen. Auch Sam wird von ihrem Partner gebeten, ihre Karriere als Autorin aufzugeben und Vollzeit-Ehefrau zu werden. Jedes Paar versucht den Schein eines glücklichen Lebens zu vermitteln, aber bald sprudeln Probleme hervor, die sich unmöglich kaschieren lassen. (mehr…)
Das etwas andere Praxisbuch zeigt Hobbygärtnern und allen, die es werden wollen, wie sie in sieben einfachen Schritten zu ihrem Traumgarten kommen. TV-Moderator und Biogärtner Karl Ploberger gibt viele bewährte Profi-Tipps für „besonders Faule“ und „besonders Intelligente“: Die richtige Pflanzenauswahl, Kompostieren und Mulchen, grüne Bodenverbesserung, die natürliche Bekämpfung von Schädlingen, das Anlocken von Nützlingen u. v. m. werden ganz genau beschrieben.
Wie pflege ich meine Pflanzen richtig in den verschiedenen Jahreszeiten? In „7 Schritte zum Garten für intelligente Faule“ widmet Karl Ploberger dieser Frage ein ganzes Kapitel. Zu jedem der zwölf Monate sind praktische Tipps und Tricks rund um Pflanze und Co. zu finden. (mehr…)
Ihre ersten beiden Romane „Ich habe sie geliebt“ und „Zusammen ist man weniger allein“ waren ein Riesenerfolg. Beide Bücher wurden bereits verfilmt und sind auf DVD erhältlich. Vor kurzem hat Anna Gavalda einen weiteren, viel versprechenden Roman über das Leben und die Liebe geschrieben: „Alles Glück kommt nie“.
Zum Inhalt: Charles ist ein Architekt aus Paris, talentiert, erfolgreich und liiert mit der attraktiven Laurence. Doch glücklich ist er nicht. Statt Pläne zu entwerfen, muss sich Charles in der Arbeit mit dubiosen Geschäftspartnern herumschlagen. Seine Lebensgefährtin Laurence interessiert sich mehr für ihre Gesichtsmasken als für ihn und seine Stieftochter steckt mitten in der Pubertät.
Kurz: Das Leben zieht an Charles vorbei. Als er vom Tod seiner ersten großen Liebe Anouk erfährt, verliert er den Boden unter den Füßen. Obwohl Charles erst versucht weiterzumachen wie bisher, kann er die Absurdität seines Daseins nicht mehr verleugnen – er muss sich wohl oder übel mit seiner Vergangenheit, seinen Fehlern und vergessenen Träumen auseinandersetzen … (mehr…)
Auf der Bernburg lernt die junge Magd Eilika den Ritter Robert von Harsefeld kennen und verliebt sich in ihn. Da gerät das Leben von Eilika und ihrem Bruder plötzlich in Gefahr. Die Magd überredet den Ritter, ihren Bruder als Knappen aufzunehmen. Sie selbst will alleine von der Burg fliehen. Als Robert und ihr Bruder sie in letzter Minute vor Räubern retten, beschließt Eilika, sich den beiden anzuschließen. So beginnt eine Odyssee durch das mittelalterliche Deutschland, das sich gerade auf einen Krieg gegen Russland vorbereitet. Das Schicksal führt Eilika zu einer weisen, alten Frau, die sie in die Geheimnisse der Heilkunst einführt. Damit kann Eilika vielen Menschen helfen – doch ihre Sehnsucht nach Ritter Robert treibt sie schließlich auf die gefährliche Suche nach ihrem Geliebten …
Der historische Roman „Die Entscheidung der Magd“ konnte mich anfangs nicht wirklich überzeugen: Das erste Drittel tröpfelt unspektakulär dahin – Marion Henneberg hat es zwar liebevoll mit Details ausgeschmückt, diese wirken aber mehr verwirrend als nützlich. Aber: Ab der Hälfte wird das Buch interessant! Eilika wird in immer mehr Ereignisse verstrickt und es ist spannend zu erfahren, wie sie etwa aus den Wirren des Krieges herauskommt. Die Geschichte ist flüssig zu lesen, die Charaktere wirken authentisch und ihre Handlungen sind nachvollziehbar. (mehr…)
Haben Sie Lust auf eine feine, selbst gemachte Süßspeise? Einfach so, für zwischendurch? Oder möchten Sie einmal ein ganz neues Rezept ausprobieren? Wem ein normaler Kuchen zu groß und eine gewöhnliche Torte zu viel ist, der findet in „Kleine Kuchen & Torten“ tolle Rezepte für verführerische Backideen im Mini-Format. Damit Sie sofort loslegen können, ist die passende Backform (Ø 20cm) gleich mit dabei.
Ob pikant oder süß – bei dieser Vielfalt klassischer und ausgefallener Kuchen und Torten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Rezepte sind genau auf die Mini-Backform abgestimmt und einfach nachzumachen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem saftigen, umgedrehten Apfel-Walnuss-Kuchen als Nachspeise? Oder einem köstlichen Mini-Zwiebelkuchen zum Mittagessen? Einkaufsratschläge, erprobte Variationen und andere hilfreiche Hinweise sorgen dafür, dass die Kuchen und Torten gut gelingen. (mehr…)
„SMS für dich“ ist ein teils autobiografischer Roman von Sofie Cramer.
Die Protagonistin Clara vermisst ihren verstorbenen Freund Ben sehr. Clara kann und will Ben nicht loslassen und grübelt ständig über seinen Tod nach: War es ein Unfall oder Selbstmord? Und wie soll sie jetzt ohne ihn weiterleben? Um alles zu verarbeiten schreibt Clara einige SMS an Bens Handynummer, kleine Liebesbotschaften und ihre ungeklärten Fragen an ihn. Dass Bens Nummer bereits neu vergeben wurde und ihre SMS nun an Sven geschickt werden, weiß sie nicht.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Clara und Sven erzählt. Neben den Protagonisten gibt es viele weitere liebenswerte Charaktere: zum Beispiel Svens Kollegin, die schrecklich neugierig ist und nicht ganz unschuldig daran, dass Sven sich schließlich auf die Suche nach der geheimnisvollen Absenderin macht. Oder Claras beste Freundin, die nichts unversucht lässt, um Clara wieder zurück ins Leben zu führen. Bei der Gestaltung ihrer Charaktere hat sich Sofie Cramer sehr viel Mühe gegeben: Sie sind sympathisch und unaufdringlich und als Leser verfolgt man ihre Geschichte gern mit. Das wiegt die teilweise etwas farblose Erzählweise wieder auf und macht den Roman trotz einiger Längen durchaus lesenswert. (mehr…)
Von 12. bis 28. Februar finden heuer die 21. Olympischen Winterspiele in Vancouver (Kanada) statt. Ca. 5.500 Athleten aus mehr als 80 Nationen kämpfen in 86 Wettbewerben um die Olympische Goldmedaille.

Die Maskottchen der 21. Olympischen Winterspiele © VANOC/COVAN
Die Olympischen Winterspiele haben eine lange Tradition – seit 1924 werden sie im zweijährigen Abstand zu den Sommerspielen ausgetragen, also alle vier Jahre. Die letzten Winterspiele fanden 2006 in Turin (Italien) statt. Österreich war bereits zweimal der Austragungsort des Großevents: 1964 und 1976 bot Innsbruck die Bühne für die sportlichen Wettkämpfe.
Im ewigen Medaillenspiegel liegt Österreich auf Platz 5. Im Vergleich zu den Sommerspielen haben Athleten aus Österreich bei Winterspielen mehr als doppelt so viele Medaillen errungen. Bislang nahmen österreichische Mannschaften an allen 20 Ausgaben der Olympischen Winterspiele teil. In der Disziplin Ski Alpin sahnte Österreich bis jetzt immer am meisten ab: Insgesamt schon 101 Medaillen. Neben Ski Alpin konnten die Österreicher im Eiskunstlauf, Rodeln und im Skispringen überzeugen. (mehr…)