„Ich bin Sängerin, ich bin Stahl.
Ich bin Druidin, ich bin eine Schlange.
Ich bin Liebe.“
Mit diesen Worten beginnt der historische Fantasy-Roman „Schatten über Avalon“ der amerikanischen Autorin Anna Elliott – womit dessen Hauptthemen bereits geklärt wären: Anna Elliot schafft es, den ernst-brutalen Kern ihrer Erzählung mit der Thematik der Liebe und den historisch-mythologischen Figuren König Arthur, Tristan und Isolde zu verbinden.
Zum Inhalt: Das Königreich Britannien wird nach König Arthurs Tod von Pikten und Angelsachsen bedroht. Der Thron soll daher an Arturs Witwe Isolde weitergegeben werden. Als Tochter einer Hexe wird ihr jedoch misstraut – und tatsächlich hat Isolde ebenfalls außerordentliche Kräfte, die sie stets zu unterdrücken versucht. Bis Isolde eine Vision hat, die wichtig für das weitere Bestehen des Königreichs Britannien sein wird. (mehr…)
„Winter im Herzen – Meine Kindheit zwischen Hoffnung und Heim“ ist eine Autobiografie – die reale Lebensgeschichte von Marianne Döring. Der Titel „Winter im Herzen“ beschreibt die Gefühlswelt der kleinen Marianne äußerst treffend. Die einzelnen Kapitel dieser Autobiografie beschreiben verschiedene Lebensabschnitte und wie sich das Leben in und um Marianne Döring abspielt. Mit allen positiven, vor allem aber allen negativen Seiten. Da es immer wieder zu sehr gewaltvollen Szenen kommt, ist das Buch nichts für Zartbeseelte.
Zum Inhalt: Auf der Flucht in den Westen, kaum etwas zu essen und der Ehemann in Kriegsgefangenschaft – Mariannes Mutter schlägt sich mit ihren vier Kindern durch das Deutschland der Nachkriegszeit. Die einst rosigen Zeiten der Familie, in denen sie in einer Villa wohnte, sind längst Vergangenheit.
Als die Mutter ihrem Krebsleiden erliegt, beginnt für Marianne ein noch qualvolleres Leben: Ab diesem Zeitpunkt lebt das kleine Mädchen mit seinen zwei Brüdern bei der 20-jährigen Schwester. Diese ist mit der Erziehung ihrer Geschwister maßlos überfordert, sie misshandelt und schlägt Marianne. Von Liebe und Familienzusammenhalt also keine Spur. Marianne flieht daher zu ihrem Vater, doch der bringt seine Tochter ins Heim. (mehr…)
In Kiel wird der mehr als umstrittene Musikproduzent Peter Bruhns tot aufgefunden – gemeinsam mit seiner blutjungen Geliebten. Sören Henning und Lisa Santos von der Kieler Mordkommission werden auf den Fall angesetzt. Als die beiden im Umfeld des Musik-Moguls zu ermitteln beginnen, bekommt die Fassade seines glitzernden Lebens erste Risse: Der Lebemann hatte anscheinend mehr als nur ein schmutziges Geheimnis…
Bald stellt sich heraus, dass Bruhns wohl nicht das einzige Opfer des mutmaßlichen Mörders ist – dieser scheint sich auf perfekt begangene Morde in den allerhöchsten Gesellschaftskreisen spezialisiert zu haben. Dort ist auch nicht alles Gold was glänzt: Henning und Santos müssen bald erfahren, dass den menschlichen Abgründen keine Grenzen gesetzt sind – unter dem Schutz allerhöchster Stellen leben geld- und machtbesessene Menschen ihre Neigungen aus und gehen unmoralischen Geschäften nach. Schon bald werden die Ermittlungen von Henning und Santos boykottiert: Scheinbar hat nicht nur der Mörder wenig Interesse daran, dass die Taten aufgeklärt werden…
„Eisige Nähe“ ist der neue Krimi von Andreas Franz. Der Bestseller-Autor konfrontiert den Leser darin unter anderem mit der Perspektive des Mörders – man beginnt, sich immer mehr mit dessen Gedanken, Gefühlen und Sichtweisen auseinanderzusetzen. Vor zwei Jahrzehnten hat der Mörder seine Berufung als international agierender Auftragskiller gefunden. Welche Beweggründe er hat und welche Ziele er verfolgt, erfahren wir vorerst nicht. Wir wissen nur, dass der Killer auf eigene Faust handelt… (mehr…)
Die meisten von uns kennen die Zeichentrickserie über den kleinen Wickie, der mit seinen Eltern Ylva und Halvar im Wikingerdorf Flake wohnt. Wickie ist bekanntermaßen kein gewöhnlicher Wikingerjunge: Er ist recht schmächtig, hat aber viele gute Ideen und ein besonders schlaues Köpfchen.
Michael „Bully“ Herbig verfilmte „Wickie und die starken Männer“ erstmals mit „echten Menschen“. In dem Kinohit wird das Dorf Flake überfallen und alle Kinder bis auf Wickie werden entführt. Der hat sich – Glück im Unglück – beim Drachenfliegen in einem Baumwipfel verheddert. Als sich die Wikinger aufmachen, ihre Kinder zu befreien, ist Wickies Intelligenz wieder einmal von entscheidendem Vorteil …
Wer einen typischen Michael „Bully“ Herbig-Film erwartet, wird mit ziemlicher Sicherheit enttäuscht sein. „Wicke und die starken Männer“ ist ein vor allem für Kinder gemachter Film, mit einzeln platzierten Lachern und teilweise ziemlich kitschig. Die Hauptfiguren an sich wurden aber tadellos umgesetzt, egal ob Wickie, seine Freundin Ylvie oder seine Eltern Ylva und Halvar. Auch das Wikingerdorf, die ganze Landschaft und die Schiffe sind großartig nachgebaut worden. Besonders gut gefällt mir, dass die Originalmusik der Zeichentrickserie in dem Film verwendet wurde – man kommt nicht drum herum, mitzusingen! (mehr…)
Das Telefon des Kriminalkommissars klingelt: Eine Leiche wurde gefunden. Sofort beginnen Spurensuche und Ermittlungsarbeit und schnell ist der Täter überführt. So läuft’s zumindest im Fernsehen. Ob Tatort oder C.S.I. – die TV-Programme bieten ein umfangreiches Angebot für jeden Krimi-Fan. Dass die Realität jedoch ein wenig anders ausschaut, zeigt das Buch „Mordkommission“ von Richard Thiess, dem Leiter der Münchner Mordkommission.
Körperteile einer nicht mehr identifizierbaren Person in einem Plastiksack, eine Hinrichtung in der U-Bahn oder der Mord an einem Kleinkind – Fälle wie diese sind für reale Mordkommissare (leider) alltäglich. In rund 30 Beispielfällen schildert Richard Thiess das Vorgehen bei polizeilichen Ermittlungen und welche Zufälle oft erst nach Jahren zur Aufklärung eines Verbrechens führen.
Neben den einzelnen Fällen widmet sich der Kriminalist auch den Strukturen innerhalb der Mordkommission einer Großstadt. Obwohl meist nur wenige Ermittler in der Öffentlichkeit präsent sind, arbeitet im Hintergrund eine Vielzahl an Beamten an der Überführung der Täter. Eine Arbeit, in der keiner an Überstunden oder Wochenenden denkt. (mehr…)
Junge trifft Mädchen – so beginnt eigentlich jede romantische Komödie. Diese Grundkonstellation verändert sich auch in „(500) Days of Summer“ nicht. Doch abgesehen davon ist das, was Marc Webb in seinem Erstlingswerk inszeniert, anders als alles bisher Gesehene. Schon zu Beginn wird der Zuseher gewarnt: Das ist keine Liebesgeschichte!
Tom (Joseph Gordon-Levitt) ist ein begnadeter Jungarchitekt mit großem Talent, das allerdings im Verborgenen vor sich hinwelkt. Seine Fähigkeiten und sich versteckt er nämlich lieber in einer zweitklassigen Grußkartenfirma. Tom hat ein Faible für melancholische Pop-Songs und überzogen romantische Vorstellungen von der Liebe. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er auf „die Eine“ wartet.
Die glaubt er in der neuen Assistentin seines Chefs gefunden zu haben: Summer (Zooey Deschanel) ist ein schrulliges, quirliges Mädchen mit kompatiblem Musikgeschmack – an die Liebe glaubt sie allerdings nicht. Lieber will sie ihr Leben genießen, solange sie noch jung ist. Aber weil man ja verliebt gern mit Anlauf ins offene Messer rennt, lässt sich Tom auf Summers „Lass uns doch Freunde sein“-Pakt ein – Freunde, die am Bürokopierer turteln, Freunde, die Händchen haltend durch Einrichtungshäuser laufen. Und irgendwann tatsächlich wieder nur Freunde. (mehr…)
Glauben Sie an Glücksbringer? Logan Thibault tut es nicht – bis er im Sand der irakischen Wüste das Foto einer jungen Frau findet. Nachdem keiner der anderen Soldaten dieses Foto vermisst, nimmt Logan es an sich. Er behält es fünf Jahre in seiner Jackentasche, ohne zu erkennen, welche beschützende Kraft das Foto hat: Während seiner drei Kriegseinsätze im Irak sterben viele seiner Kameraden unmittelbar neben ihm, nur Logan bleibt wie durch ein Wunder unverletzt.
Nach dem Tod seines besten Freundes beschließt Logan, die lächelnde Frau auf dem Foto zu finden. Auf der Suche nach seiner geheimnisvollen Glücksbringerin wandert er mit seinem Hund Zeus durch ganz Amerika. Nachdem Logan die Frau, Beth, gefunden hat, nimmt er eine Stelle bei ihrer Großmutter an, um in ihrer Nähe zu sein und sie besser kennen zu lernen. Er kommt Beth mit der Zeit immer näher und gewinnt sogar das Vertrauen von ihrem Sohn Ben. Da nimmt Logans Leben plötzlich eine wunderbare wie dramatische Wendung … (mehr…)
Jeden Tag wird unser Gedächtnis, unsere Fähigkeit sich an Dinge zu erinnern, aufs Höchste gefordert. Namen, Zahlen, Gesichter, Straßen, Fakten und vieles mehr müssen jederzeit zuverlässig abrufbar sein. Unser Gedächtnis ist in der Lage, Unmengen solcher Informationen zu speichern und bei Bedarf freizugeben. Doch vermutlich jeder von uns war schon einmal in der Situation, dass die Erinnerung versagt hat. Und zwar genau dann, wenn es wirklich nötig gewesen wäre!
Abhilfe schafft hier „Der große Gedächtnistrainer“. Martin Simon präsentiert darin 300 Aufgaben, die unser Gehirn richtig fit machen. Dabei macht der Autor von Anfang an deutlich: Unser Gedächtnis funktioniert wie ein großer Muskel. Ohne Training wird es schlaff, unzuverlässig und lückenhaft. Mit richtigem und regelmäßigem Training allerdings entwickelt es sich zu einem wahren Muskelprotz, der auch in wichtigen Situationen mit der richtigen Erinnerung glänzt. (mehr…)
Die Polizistin Lena Adams ist die einzige Zeugin eines grausamen Mordes – und zugleich die einzige Verdächtige. Chief Jeffrey Tolliver lässt alles stehen und liegen, um seiner gefährlich labilen Kollegin zu helfen. Wieder einmal. Auch dieses Mal steht ihm seine Frau, die Gerichtsmedizinerin Sara Linton, zur Seite. Dabei hätte sie selbst gerade jede Unterstützung bitter nötig. Als ein weiterer Mord geschieht, wird klar, dass ein skrupelloser Drogenhändlerring auf brutalste Weise lästige Zeugen beseitigt. Doch was hat Lena mit all dem zu tun? Die Ermittlungen führen Tolliver und Linton in Lenas Heimatstadt, in der Gewalt, Drogen und Lügen so alltäglich sind, dass selbst die beiden erfahrenen Kriminalisten schockiert sind…
In „Zerstört“, dem mittlerweile sechsten Teil der „Grant County“ Reihe, legt die US-Autorin Karin Slaughter ihren Fokus darauf, die Gefühlswelt und Vergangenheit ihrer Protagonisten weiter zu entfalten. Leider glückt das nur zum Teil, denn Karin Slaughter konzentriert sich dabei auf zu wenige Facetten der jeweiligen Personen. Die stärkste Entwicklung der Charaktere macht Lena durch. Ohne zu viel verraten zu wollen: Ihr Leben wird total auf den Kopf gestellt. Alte “Feinde” treten wieder in ihr Leben, sie hat mit Konsequenzen von früheren Taten zu kämpfen und unglaubliche Enthüllungen kommen ans Licht. (mehr…)
„Glück ist etwas, das wir längst in uns tragen. Weisheiten, gute Gedanken und die Schönheit dieser Welt lassen es uns entdecken und erleben.“
Was aber verstehen Sie unter „Glück“? 365 Antworten auf diese Frage bietet der immerwährende Kalender „Glücksmomente für die Seele“. Das Kalender-Büchlein ist ein wundervoller Begleiter durch das ganze Jahr: Originelle Weisheiten und stimmungsvolle Fotos bereiten Freude und schöne Gedanken – jeden Tag aufs Neue.
Ob Sie Ihren Tag beim Morgenkaffee mit einer kleinen Weisheit beginnen oder zwischendurch eine Entspannungsminute einlegen um den Spruch des Tages zu lesen – genießen Sie den kurzen Moment des Innehaltens! Für heute, den 5. März, steht zum Beispiel geschrieben: „Durch die Liebe werden alle Dinge leichter, die der Verstand als allzu schwer gedacht hat.“
Gute Gedanken wie diese tun gut in der Hektik des Alltags. Zusätzlich behalten Sie mit dem immerwährenden Kalender „Glücksmomente für die Seele“ stets den Überblick über die Tage und Wochen des Jahres!
Geschrieben von: Sarah Merl.