09. Okt 2009

Der Friedensnobelpreis 2009 geht an Barack Obama!

Der Friedensnobelpreis 2009 wurde überraschend an Barack Obama, den 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, vergeben. Das Nobelpreiskomitee in Oslo zeichnete Obama vor allem wegen seiner „außerordentlichen Bemühungen zur Stärkung der internationalen Diplomatie“ aus. Eine große Rolle spielte außerdem Obamas Einsatz für eine atomfreie Welt. Der norwegische Komiteechef Thorbjörn Jagland sagte angesichts der noch sehr kurzen Präsidentschaft Obamas: „Alles, was er in seiner Zeit als Präsident angepackt hat, und wie sich das internationale Klima durch ihn verändert hat, ist schon mehr als Grund, ihm den Friedensnobelpreis zu verleihen.“

Barack Obama erhält fast eine Million Euro für seine Verdienste. Am 10. Dezember, dem Todestag von Alfred Nobel, wird der amerikanische Präsident den Preis in Oslo entgegennehmen. Der Präsident der USA hat sich gegen 172 Einzelpersonen und 33 Organisationen durchgesetzt. Nominiert waren unter anderem der französische Staatschef Nicolas Sarkozy und Ingrid Betancourt, die lange Zeit in Kolumbien als Geisel gehalten wurde. Insider rechneten Obama keine Chancen aus.

Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an den finnischen Ex-Präsidenten Martti Ahtisaari, der für seine Vermittlung in mehreren internationalen Konflikten geehrt wurde. Mit Barack Obama reiht sich eine weitere große Persönlichkeit in die Liste unvergesslicher Friedensnobelpreisträger, wie Shimon Peres, Kofi Annan, Mutter Teresa oder Nelson Mandela ein.

Geschrieben von: Alina Maria Spannlang

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