Pola Kinski
- “Kindermund”: Die älteste Tochter von Skandalschauspieler Klaus Kinski erzählt über ihre tragische Kindheit. Eine Kindheit voller Tyrannei und Missbrauch. Pola Kinski – “Kindermund” gibts jetzt bei Weltbild.at.
Pola Kinski ist drei Jahre alt als sich ihre Eltern scheiden lassen. Sie lebt nun bei ihrer Mutter in München. Als Klaus Kinski der große Durchbruch gelingt, ändert sich auch Pola Kinskis Leben schlagartig. Immer öfter ist sie bei ihrem Vater und reist von Drehort zu Drehort.
Polas Kindheit endet mit seinem Erfolg
Wenn sie ihren Vater Klaus Kinski besucht, durchsucht er ihre Koffer. Er macht sich über ihre Gaderobe lustig und kauft ihr neue Kleider. Er staffiert das Mädchen nach seinem Gefallen aus. Als Pola Kinski 19 Jahre ist, entflieht sie dem Vater. Sie reist zur Mutter ins Chiemgaru und beichtet ihr Martyrium. Erst Jahrzehnte später ist sie bereit über die Ereignisse aus ihrer Kindheit und Jugend zu sprechen.
Pola Kinskis – “Kindermund” ist eine Anklage gegen die Egomanie, Brutalität und Beziehungsunfähigkeit ihres Vaters Klaus Kinski.
Pola Kinski – Ein Leben danach (mehr…)
„Winter im Herzen – Meine Kindheit zwischen Hoffnung und Heim“ ist eine Autobiografie – die reale Lebensgeschichte von Marianne Döring. Der Titel „Winter im Herzen“ beschreibt die Gefühlswelt der kleinen Marianne äußerst treffend. Die einzelnen Kapitel dieser Autobiografie beschreiben verschiedene Lebensabschnitte und wie sich das Leben in und um Marianne Döring abspielt. Mit allen positiven, vor allem aber allen negativen Seiten. Da es immer wieder zu sehr gewaltvollen Szenen kommt, ist das Buch nichts für Zartbeseelte.
Zum Inhalt: Auf der Flucht in den Westen, kaum etwas zu essen und der Ehemann in Kriegsgefangenschaft – Mariannes Mutter schlägt sich mit ihren vier Kindern durch das Deutschland der Nachkriegszeit. Die einst rosigen Zeiten der Familie, in denen sie in einer Villa wohnte, sind längst Vergangenheit.
Als die Mutter ihrem Krebsleiden erliegt, beginnt für Marianne ein noch qualvolleres Leben: Ab diesem Zeitpunkt lebt das kleine Mädchen mit seinen zwei Brüdern bei der 20-jährigen Schwester. Diese ist mit der Erziehung ihrer Geschwister maßlos überfordert, sie misshandelt und schlägt Marianne. Von Liebe und Familienzusammenhalt also keine Spur. Marianne flieht daher zu ihrem Vater, doch der bringt seine Tochter ins Heim. (mehr…)
Thomas Vanek, aktuell Österreichs erfolgreichster Sportexport, veröffentlichte einen Tag vor seinem 26. Geburtstag am 19. Jänner seine Autobiographie „Das Spiel meines Lebens“. Für manche erscheint der Zeitpunkt zu früh – Thomas Vanek sollte doch noch viele erfolgreiche Jahre in der US-amerikanischen NHL, der stärksten Eishockeyliga der Welt, vor sich haben. Doch „Das Spiel meines Lebens“ überrascht mit vielen interessanten Geschichten über den bisherigen Erfolgslauf des Stürmers der Buffalo Sabres.
Zu Beginn der Autobiografie befindet sich Thomas Vanek in einer ungewohnten Rolle: Ein Puck hat ihn wenige Tage zuvor im Gesicht getroffen und ihm den Kiefer zertrümmert. Jetzt ist der Eishockey-Star zum Zusehen verurteilt.
Von der Tribüne aus beobachtet er seine Teamkollegen bei einem emotional wichtigen Spiel – nur wenige Stunden zuvor stürzte in Buffalo ein Flugzeug in ein Wohnhaus, wenige Minuten von Thomas Vaneks Haus entfernt. Begleitet von Kommentaren des teameigenen Fernsehsenders verfolgt der Leser dieses Spiel gegen die San Jose Sharks. Währenddessen lässt Thomas Vanek seine Gedanken schweifen … (mehr…)
Fritz Muliar wurde am 12. Dezember 1919 in Wien geboren und wuchs in einem politisch und kulturell vielfältigen Umfeld auf: Sein leiblicher Vater war glühender Nationalsozialist, die Mutter überzeugte Sozialdemokratin und der Stiefvater, zu dem er eine enge Bindung aufbaute, Jude. So kam es wohl auch dazu, dass er selbst während der Nazizeit stets zu seinen Überzeugungen stand – und dafür inhaftiert wurde. Nach dem Krieg profilierte er sich als Volksschauspieler und bespielte alle wichtigen Bühnen Wiens. Dem Raimundtheater blieb Fritz Muliar bis zu seinem plötzlichen Tod am 4. Mai 2009 aktiv verbunden. Daneben spielte er in rund 100 Filmen mit und war an etlichen Fernsehserien beteiligt – darunter „Kommissar Rex“. Zeit seines Lebens bezog er engagiert und unbeirrbar zu gesellschaftspolitischen Entwicklungen Stellung. (mehr…)
Kunden-Kommentar aus dem großen Weltbild Gewinnspiel „Ihr heißester Lesetipp für den Sommer“
Thomas Bernhard gehört zu den bedeutendsten Autoren in Österreich. Im Februar 2009 ist posthum (Thomas Bernhard starb am 12. Februar 1989) „Meine Preise“, eine bisher unveröffentlichte autobiografische Erzählung aus dem Nachlass des Autors erschienen. Sabine Siegl aus Wien hat Thomas Bernhards komödiantische Abrechung mit dem Literaturbetrieb beim großen Weltbild Gewinnspiel „Ihr heißester Lesetipp für den Sommer“ empfohlen – und damit einen von fünf Weltbild Gutscheinen in Höhe von je 20 Euro gewonnen. Lesen Sie hier ihren Buchtipp:
Ich möchte gerne „Meine Preise“ von Thomas Bernhard als ideale Ferienlektüre empfehlen. Dies mag ungewöhnlich erscheinen, ist aber durchaus ernst gemeint. Denn die Anekdoten rund um die dem Autor verliehenen Preise sind durchwegs amüsant und leicht zu lesen. Der Text ist aber auch ein idealer Einstieg in die Gedankenwelt Bernhards. Spätestens bei den im Anhang beigefügten Mitschriften der Dankesreden des Dichters ist es nämlich vorbei mit der leichten, beinahe heiteren Ironie. Die für Bernhard typische, gnadenlose und bissige Gesellschaftskritik wird hier deutlich spürbar. (mehr…)
Es sollte nur ein Kurztrip in die Toskana werden: Vier Tage Ausspannen, Freunde besuchen, gutes Essen und Wein genießen … Doch bereits nach 48 Stunden waren Traudi und Hugo Portisch plötzlich Besitzer eines alten Bauernhauses irgendwo zwischen Florenz und Pisa.
Ein leerer Autotank, ein Streik der Tankstellenpächter und eine ganze Reihe weiterer Zufälle hatten die beiden zu diesem Bauernhaus geführt. Traudi Portisch verliebte sich sofort in den Charme des Anwesens: Sie sah das Haus so, wie es einmal sein könnte. Hugo war da weniger begeistert – er sah das Haus so, wie es war: Uralt und baufällig. Doch letztendlich wollten der Zufall und ein kauziger, alter Großgrundbesitzer es so, dass das Anwesen mit Traudi und Hugo neue Besitzer bekam. (mehr…)
Am 19. Juli ist Frank McCourt mit 78 Jahren an seiner Hautkrebs Erkrankung in New York gestorben. Der Bestseller Autor aus den USA hat mit seinem autobiografischen Roman „Die Asche meiner Mutter“ Millionen von Menschen auf der ganzen Welt berührt. Frank McCourt verarbeitet darin seine schwierige Kindheit und Jugend in New York und Irland. „Ich musste dieses Buch einfach schreiben“, sagte er einmal, „sonst wäre ich weinend gestorben.“
Frank McCourt wurde am 19. August 1930 in Brooklyn, New York, geboren. Seine Eltern waren irische Einwanderer, die erfolglos versuchten, in Amerika Fuß zu fassen. Als Frank vier Jahre alt war, kehrte er mit seiner Familie nach Irland zurück, wo sie in ärmlichsten Verhältnissen im katholisch geprägten Limerick lebten. Der Vater war Alkoholiker und versoff den kargen Lohn und das Stempelgeld. (mehr…)