Schlemmen in Italien, meditieren in Indien, lieben auf Bali: “Eat Pray Love” ist die Verfilmung des gleichnamigen autobiographischen Buchs der US-Schriftstellerin Elizabeth Gilbert. Ein Frauenfilm? Ja. Und nein. “Eat Pray Love” ist schlicht ein Film fürs Herz.
Vom Leben gefrustet, vom Mann geschieden: Liz Gilbert (dargestellt von Julia Roberts), eine junge und ehemals sehr erfolgreiche US-Amerikanerin, beschließt, ihre Zelte abzubrechen und nimmt sich ein Jahr Auszeit.
Auf der Suche nach sich selbst
Sie reist nach Rom, wo sie das unter anderem “dolce far niente” – das süße Nichtstun, und die italienische Küche kennen und lieben lernt. Ihre nächste Station ist Indien. Dort gibt sie sich ganz der Meditation hin und lernt langsam, zur Ruhe zu kommen und die Vergangenheit los zu lassen. (mehr…)
Commissario Brunettis siebzehnter Fall ist sein bisher ernstester: Ein kleines Mädchen wird tot im Canal Grande aufgefunden. Niemand weiß, wer die Kleine ist, niemand vermisst sie. Ein Ehering und eine Taschenuhr, die beim Mädchen gefunden werden, führen die Ermittler schließlich zu einer reichen Familie.
Auf die Frage, wie die Gegenstände zum Mädchen gelangt sind, bekommt Commissario Brunetti bald eine Antwort: Die Kleine war eine Roma und erhielt sich und ihre Familie mit Diebstählen. Als Brunetti versucht, mit ihrer Familie Kontakt aufzunehmen, stößt er auf Ablehnung. Niemand will mit ihm reden, niemand will etwas mit dem toten Kind zu tun haben.
Selbst die Besitzer der Schmuckstücke bestreiten, den Diebstahl bemerkt zu haben. Sie setzten sogar alles daran, weitere Ermittlungen zu verhindern. Wie gewöhnlich glaubt Vice-Questore Patta auch diesmal nicht an Brunettis Instinkt und unterstützt den Commissario nicht im Geringsten. Aber Brunetti bleibt hartnäckig und findet bald heraus, dass das Roma-Mädchen ermordet wurde. Und plötzlich wird der Sohn des Innenministers zum Hauptverdächtigen… (mehr…)
„Antonio im Wunderland“ ist die gelungene Fortsetzung des Bestsellers „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ von Jan Weiler, der damit erneut meinen Lachnerv punktgenau getroffen hat.
Diesmal dreht sich alles um Antonio Marcipane. Er kann nach 37 Arbeitsjahren endlich in Rente gehen, glücklich, zufrieden und sorglos. Nun – nicht ganz, denn Antonios größter Wunsch ist bislang unerfüllt geblieben: nach Amerika zu gehen oder dieses Land der unbegrenzten Möglichkeiten zumindest einmal zu besuchen. Diesen Lebenstraum erfüllt er sich nun – natürlich in Begleitung seines Freundes Benno und seines Schwiegersohnes. Abenteuer und kleine Katastrophen sind vorprogrammiert … (mehr…)
Wer kann schon einer ofenfrischen, knusprigen Pizza mit duftendem, heißem Belag widerstehen? Nicht nur zum Genießen, sondern gerade wenn es schnell gehen muss, greifen viele immer wieder gerne zu diesem altbewährten Klassiker.
Die weit verbreitete Annahme, die Pizza stamme aus Italien, stimmt so jedoch nicht ganz: Ursprünglich von den Etruskern und Griechen erfunden, war sie in der Antike nicht mehr als ein einfacher Fladen aus Teig. Dieser wurde nahe dem Feuer gebacken und erst im Anschluss mit unterschiedlichen Lebensmitteln bedeckt. Die ursprüngliche „Pizza“ ähnelte der heutigen italienischen Focaccia und diente als „essbarer Teller“. Später wurde der Teigfladen, statt erst nach dem Backvorgang, schon davor mit Zutaten belegt – die Urform der Pizza war geboren!
Nachdem die Römer die Pizza übernommen hatten, feierte sie ihren Siegeszug in Europa. Je nach verfügbaren Lebensmitteln entstanden die unterschiedlichsten Variationen. Sogar der italienischen Königin Margherita wurde 1889 das „Arme-Leute-Gericht“ in den Nationalfarben Rot (Tomaten), Weiß (Mozzarella) und Grün (Basilikum) vorgesetzt. Dieses schmeckte ihr so sehr, dass es ab sofort nach ihr („Pizza Margherita“) benannt wurde. In den 1960er Jahren kamen schließlich die beliebten Tiefkühl-Pizzas auf den Markt.
Wie schnell und einfach eine Pizza selbst gemacht ist, zeigt das folgende Rezept aus dem Kochbuch „Die besten Ideen für Pizza & Auflauf“: (mehr…)
Ich habe diesen Roman von Jan Weiler in nicht mal 24 Stunden gelesen – „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ ist einfach so spritzig und dabei so interessant und intelligent geschrieben, dass ich einfach nicht aufhören konnte!
Worum geht’s? Jan will seine Sara zur Frau nehmen, ohne viel Aufsehen. Eine kleine, ruhige Hochzeit soll es werden. Aber er hat die Rechnung leider ohne seinen zukünftigen Schwiegervater Antonio gemacht, der die Hochzeit pompös in Campobello, quasi dem Hintertupfing von Italien, feiern will. So reist also die gesamte Familie Marcipane ins süditalienische Apulien und Jan kommen schon bald Zweifel, ob Sara und ihre chaotische Familie das Richtige für ihn sind. Dauerstreit und endlose Diskussionen mit dem hitzigen, italienischen „Papa“ hat wohl niemand sehr gerne … (mehr…)