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Frühstück bei Tiffany

Mittwoch, 20. Januar 2010
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Frühstück bei TiffanyFrühstück bei Tiffany ist wohl eine der bekanntesten Liebesgeschichten der letzten Jahrzehnte. Geschrieben wurde sie 1958 von Truman Capote und brachte dem Autor, neben anderen Büchern, Weltruhm ein. Verfilmt wurde der Roman 1961 mit der unvergleichlichen Audrey Hepburn in der Hauptrolle der Holly Golightly.

Sich vom Strom des leichten Lebens treiben lassend, tänzelt Holly Golightly durch ihr New Yorker Leben. Von einer Party zur anderen, von einem Mann zum nächsten: Die Männer kommen und gehen, doch keiner bleibt. Nirgends findet die junge Frau Ruhe und Geborgenheit.

Bis sie sich eines Tages mit ihrem Nachbarn Paul Varjak anfreundet. Dieser steht ihr in schwierigeren Zeiten bei und begleitet sie, wenn sie „die unbestimmte Furcht des Lebens packt“, zu ihrem Lieblingsjuwelier Tiffany. Holly Golightly erträgt das Auf und Ab ihres Daseins mit Würde und immer unter dem berühmten Motto: „Schlechte Nachrichten sollte ein Mädchen nie ohne Lippenstift lesen.“ (mehr…)

Die Mittagsfrau – das Porträt einer gebrochenen Frau

Samstag, 16. Januar 2010
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Die MittagsfrauLaut einer slawischen Sage wohnt die Mittagsfrau in den Kornfeldern, erscheint täglich Schlag zwölf in weißem Gewand und stellt den Feldarbeitern Fragen zum Flachsanbau. Wer diese beantworten kann, bleibt verschont, Unwissenden hackt die Mittagsfrau den Kopf ab. Ähnlich Brutales, zumindest auf der psychischen Ebene, vermittelt Julia Franck in ihrem Roman Die Mittagsfrau, der im Grunde eine Chronik der beiden Weltkriege und der Zwischenkriegszeit ist.

Julia Franck entrollt die Geschichte vom Ende her: Bei der Flucht vor den Russen lässt die Krankenschwester Helene ihren siebenjährigen Sohn am Bahnhof stehen und verschwindet – die traurige Konsequenz des Lebens einer Frau, die selbst kaum Liebe erfahren hat und der die Liebe ihre Kindes unerträglich wird. Von den Männern enttäuscht, von der Familie verlassen, fasst Helene schließlich diesen Entschluss, der so grausam ist, wie die Schicksalsschläge, die sie selbst erfahren hat. (mehr…)

Whatever Works – Liebe sich wer kann

Samstag, 02. Januar 2010
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Woody_AllenWoody Allen ist ein Phänomen: Er ist 74 Jahre alt, hat beinahe ebenso viele Filme abgedreht und ist immer noch aktiv im Show-Biz. Whatever Works ist sein neuestes Werk, das sich nahtlos in die Tradition vorangegangener Großstadt-Komödien einreiht: Mit seinen Geschichten von neurotischen Stadtpflanzen ist Woody Allen in den 1970er Jahren zum Inbegriff des Exzentrikers geworden.

New YorkIn „Whatever Works“ wird die Hauptrolle des griesgrämigen Boris Yellnikoff nicht wie so oft von Woody Allen selbst verkörpert, sondern vom nicht minder verschrobenen Larry David. Boris wohnt in New York und ist ein Genie, was er nicht müde wird zu betonen. Seine Mitmenschen und vor allem die „minderbegabten“ Kinder, die er in Schach unterrichtet, sieht er dagegen als „Maden“, „Kretins“ oder „Neandertaler“. Boris verbringt seine Tage damit, seine Umwelt vor den Kopf zu stoßen und seine Neurosen zu hegen. Sein Leben wird jedoch gehörig aus der Bahn geworfen, als er die Ausreißerin Melody (Evan Rachel Wood) von der Straße aufliest. Die ist jugendliche 21, stammt aus einer tief religiösen Südstaaten-Familie und schafft es, Boris’ bizarres Weltbild zu verändern – wenngleich ihre Unbekümmertheit und ihre Naivität ihn schier in den Wahnsinn treiben. (mehr…)

Paris, je t´aime!

Donnerstag, 31. Dezember 2009
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Jeder sollte Paris, der Stadt der Liebe, zumindest einmal in seinem Leben einen Besuch abstatten. Nicht selten wird aus diesem einmaligen Besuch eine Liebe fürs Leben. Neben großartigen Museen und Ausstellungen bieten zahlreiche bekannte Sehenswürdigkeiten einen abwechslungsreichen Aufenthalt.

Paris
Mona LisaZur Basilika Sacré-Coeur zum Beispiel geht es durch viele schmale Gässchen den Montmartre hinauf, von wo aus Sie eine wunderschöne Aussicht auf ganz Paris haben. Ein weiterer Tipp ist das Centre Georges Pompidou, in welchem sich das Nationalmuseum für Moderne Kunst sowie ein großes Angebot an Restaurants, Auditorien für Musik, Theater, Tanz und Filmvorführungen befinden. Nicht nur an verregneten Tagen lohnt sich ein Besuch im größten Museum der Welt, dem Louvre. Neben der allseits bekannten Mona Lisa von Leonardo da Vinci sind hier zirka 35.000 Kunstwerke ständig ausgestellt. Es ist daher kaum möglich, an nur einem Tag alle Kunstwerke eines aufmerksamen Blickes zu würdigen. Nicht weit entfernt befinden sich der Arc de Triomphe, der Triumphbogen, und die Einkaufsstraße Champs Elysées. (mehr…)

Wann sollte man aufhören zu wünschen?

Donnerstag, 26. November 2009
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Das Leben der WünscheHaben Sie nicht auch schon einmal gehofft, dass Ihnen drei Wünsche erfüllt werden? In dem neuen Roman Das Leben der Wünsche von Thomas Glavinic wird genau dieses verlockende Angebot dem Protagonisten Jonas – der vielen Lesern vielleicht schon aus dem Roman Die Arbeit der Nacht bekannt ist – zum Verhängnis.

Jonas ist Mitte Dreißig, Werbetexter, verheiratet und Vater zweier Kinder. Er hat darüber hinaus eine außereheliche Beziehung mit Marie. Eines Tages lässt sich Jonas auf das ungeheuerliche Angebot eines Fremden ein, der ihm drei seiner geheimsten Wünsche erfüllen will. Was Jonas jedoch nicht weiß: Sein bisheriges Leben wird sich dadurch drastisch verändern! (mehr…)

„Lipstick Jungle“: Würdiger Nachfolger von „Sex and the City“?

Montag, 12. Oktober 2009
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Lipstick JungleAuch diesmal ist New York der Schauplatz der Serie rund um die Karrierefrauen und Freundinnen Wendy, Victory und Nico. Doch gleich zu Beginn der ersten Staffel von Lipstick Jungle (läuft immer montags auf ORF 1) wird klar: diesmal gibt’s deutlich weniger Sex in the City!

Ehe, Kinder und ein hervorragender Job setzen grenzenloser Leidenschaft wohl ein Ende – ein etwas veralterter, unpassender Ansatz für eine Stadt, die niemals schläft und in der andere Regeln gelten als für den Rest der Welt. Von dieser schrillen, extravaganten Lockerheit, die Carrie & Co. versprühten, ist in „Lipstick Jungle“ nicht viel zu spüren. Auf Gespräche mit Charme, Witz und teilweise überspitzter Naivität wurde fast gänzlich verzichtet. Musste ich bei Sex and the City laut loslachen, so rang ich mir bei „Lipstick Jungle“ kaum ein Lächeln ab. Wer auf modische Inspiration gehofft hat, wird enttäuscht werden. Die Mode ist klassisch und animiert kaum dazu, sich selbst hinter die Nähmaschine zu setzen und die guten Stücke nachzuschneidern. (mehr…)

Alle Sieben Wellen

Montag, 06. Juli 2009
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Alle Sieben WellenKennen Sie Emmi Rothner und Leo Leike? Wenn ja, dann haben auch Sie den Bestseller »Gut gegen Nordwind« von Daniel Glattauer gelesen. Mit viel Witz, Esprit und Charme schildert dieser Roman den E-Mail Verkehr von Emmi und Leo, die sich durch ihre E-Mails rettungslos ineinander verlieben. Ob die Romanze zwischen den beiden ein Happy End findet, lässt der Autor allerdings offen.

Mit dem Bestseller Roman »Gut gegen Nordwind« ist nun auch die Gattung Briefroman im 21. Jahrhundert angekommen. Die lang ersehnte Fortsetzung »Alle sieben Wellen« knüpft an das Ende des Vorgängers an: Leo kehrt nach knapp einem Jahr aus Amerika zurück, wohin er quasi geflohen war. Emmi hat in dieser Zeit immer wieder vergeblich versucht, ihn zu kontaktieren. Jetzt schreibt ihr Leo wieder und schnell sind sich die beiden so nah wie einst. Und diesmal kommt es wirklich zur Begegnung – mit turbulenten Folgen!

»Alle sieben Wellen« ist ebenso pointen- und abwechslungsreich wie »Gut gegen Nordwind«. Der österreichischer Erfolgsautor Daniel Glattauer versteht es, den Leser an sein Buch zu fesseln, ihn in die Beziehung von Emmi und Leo eintauchen und atemlos mit dem Schicksal der beiden mitfiebern zu lassen. Der spannendste Liebesroman des Jahres ist ein echter „Pageturner“, den Sie nicht mehr weglegen können! Lassen Sie sich bezaubern und erfahren Sie, ob es diesmal ein Happy End für Emmi und Leo gibt!

 

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