Vor 103 Jahren, am 6. Juli 1907, in Mexiko-City ein besonderes kleines Mädchen auf die Welt gekommen: Magdalena del Carmen Frieda Kahlo y Calderón – später weltberühmt als Frida Kahlo. Die Tochter eines ungarisch-deutschen Fotografen und einer Mexikanerin wollte ursprünglich Ärztin werden, aber das Schicksal hatte andere Pläne… Am 17.September 1925 geriet die 18-jährige Frida Kahlo in einen schlimmen Busunfall, bei dem sie schwer verletzt wurde. Ab da musste sie in einem Ganzkörpergips im Bett liegen und große Schmerzen erdulden. Um sich abzulenken, begann sie zu malen: 1926 entstand ihr erstes Bild „Selbstbildnis mit Samtkleid“.
Frida Kahlo war in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Sie trug gerne Hosenanzüge, genoss die Intimität beider Geschlechter, rauchte, trank und betäubte sich mit Medikamenten. Sie war eine leidenschaftliche Anhängerin der kommunistischen Partei und heiratete 1929 den 21 Jahre älteren Maler Diego Rivera. Die ständige Untreue ihres Ehemanns und ihre Kinderlosigkeit stürzten Frida Kahlo in etlichen Affären mit Schriftstellern, Fotografen, Sängern und Kunstsammlern. (mehr…)
Seit heute läuft der lang erwartete zweite „Sex and the City“-Film in den österreichischen Kinos. Wenn auch Sie von Carrie, Miranda, Charlotte und Samantha nicht genug bekommen können: alle Staffeln der Kult-Serie sind bereits auf DVD erhältlich – zum Immer-Wieder-Mitfiebern!
Wer darüber hinaus mehr über Leben, Liebe und Lifestyle aus New York lesen möchte, dem empfehle ich „Society Girls“: ein sehr amüsantes, freches und ehrliches Buch und eine perfekte Ergänzung zu „Sex and the City“!
In „Society Girls“ erzählt die Modejournalistin Victoria „Plum“ Sykes von dem aufregenden und verrückten Leben von New Yorker Partygirls der Extra Klasse, zu denen sie übrigens selbst gehört. Die Geschichte wird von Sylvia Mortimer, einer frisch verheirateten Modedesignerin erzählt, die ihre Flitterwochen ohne ihren beruflich extrem beschäftigten Ehemann verbringen muss. Dabei lernt sie Lauren Mount, die Scheidungsdebütantin (wie sie sich selber nennt) kennen. Zurück in New York, wo Lauren eines der wichtigsten „Society Girls“ ist, zeigt sie Sylvia das richtige Partyleben der Reichen und Schönen … (mehr…)
“Frühstück bei Tiffany“ ist wohl eine der bekanntesten Liebesgeschichten der letzten Jahrzehnte. Geschrieben wurde sie 1958 von Truman Capote und brachte dem Autor, neben anderen Büchern, Weltruhm ein. Verfilmt wurde der Roman 1961 mit der unvergleichlichen Audrey Hepburn in der Hauptrolle der Holly Golightly.
Sich vom Strom des leichten Lebens treiben lassend, tänzelt Holly Golightly durch ihr New Yorker Leben. Von einer Party zur anderen, von einem Mann zum nächsten: Die Männer kommen und gehen, doch keiner bleibt. Nirgends findet die junge Frau Ruhe und Geborgenheit.
Bis sie sich eines Tages mit ihrem Nachbarn Paul Varjak anfreundet. Dieser steht ihr in schwierigeren Zeiten bei und begleitet sie, wenn sie „die unbestimmte Furcht des Lebens packt“, zu ihrem Lieblingsjuwelier Tiffany. Holly Golightly erträgt das Auf und Ab ihres Daseins mit Würde und immer unter dem berühmten Motto: „Schlechte Nachrichten sollte ein Mädchen nie ohne Lippenstift lesen.“ (mehr…)
Nach „Britannica & ich“ hat A. J. Jacobs ein weiteres Buch über einen außergewöhnlichen Selbstversuch geschrieben: „Die Bibel & ich“. Dieses Mal hat er sich vorgenommen, die Bibel nicht nur zu lesen, sondern auch nach ihr zu leben. Ein ganzes Jahr lang wollte er sich an die biblischen Gesetze und Regeln halten.
Die Bibel ist für ihn jedoch alles andere als eindeutig zu verstehen. Welche der vielen Übersetzungen und Interpretationen trifft die ursprüngliche Bedeutung? Welche Teile soll er wörtlich nehmen und was ist metaphorisch gemeint? Die Bibel ist voll von Regeln: Neben bekannten Vorschriften wie den Zehn Geboten finden sich auch Regeln zu Ernährung, Kleidung, Erziehung und anderen Lebensbereichen. (mehr…)
Woody Allen ist ein Phänomen: Er ist 74 Jahre alt, hat beinahe ebenso viele Filme abgedreht und ist immer noch aktiv im Show-Biz. „Whatever Works“ ist sein neuestes Werk, das sich nahtlos in die Tradition vorangegangener Großstadt-Komödien einreiht: Mit seinen Geschichten von neurotischen Stadtpflanzen ist Woody Allen in den 1970er Jahren zum Inbegriff des Exzentrikers geworden.
In „Whatever Works“ wird die Hauptrolle des griesgrämigen Boris Yellnikoff nicht wie so oft von Woody Allen selbst verkörpert, sondern vom nicht minder verschrobenen Larry David. Boris wohnt in New York und ist ein Genie, was er nicht müde wird zu betonen. Seine Mitmenschen und vor allem die „minderbegabten“ Kinder, die er in Schach unterrichtet, sieht er dagegen als „Maden“, „Kretins“ oder „Neandertaler“. Boris verbringt seine Tage damit, seine Umwelt vor den Kopf zu stoßen und seine Neurosen zu hegen. Sein Leben wird jedoch gehörig aus der Bahn geworfen, als er die Ausreißerin Melody (Evan Rachel Wood) von der Straße aufliest. Die ist jugendliche 21, stammt aus einer tief religiösen Südstaaten-Familie und schafft es, Boris’ bizarres Weltbild zu verändern – wenngleich ihre Unbekümmertheit und ihre Naivität ihn schier in den Wahnsinn treiben. (mehr…)
Auch diesmal ist New York der Schauplatz der Serie rund um die Karrierefrauen und Freundinnen Wendy, Victory und Nico. Doch gleich zu Beginn der ersten Staffel von „Lipstick Jungle“ (läuft immer montags auf ORF 1) wird klar: diesmal gibt’s deutlich weniger Sex in the City!
Ehe, Kinder und ein hervorragender Job setzen grenzenloser Leidenschaft wohl ein Ende – ein etwas veralterter, unpassender Ansatz für eine Stadt, die niemals schläft und in der andere Regeln gelten als für den Rest der Welt. Von dieser schrillen, extravaganten Lockerheit, die Carrie & Co. versprühten, ist in „Lipstick Jungle“ nicht viel zu spüren. Auf Gespräche mit Charme, Witz und teilweise überspitzter Naivität wurde fast gänzlich verzichtet. Musste ich bei „Sex and the City“ laut loslachen, so rang ich mir bei „Lipstick Jungle“ kaum ein Lächeln ab. Wer auf modische Inspiration gehofft hat, wird enttäuscht werden. Die Mode ist klassisch und animiert kaum dazu, sich selbst hinter die Nähmaschine zu setzen und die guten Stücke nachzuschneidern. (mehr…)
Am 19. Juli ist Frank McCourt mit 78 Jahren an seiner Hautkrebs Erkrankung in New York gestorben. Der Bestseller Autor aus den USA hat mit seinem autobiografischen Roman „Die Asche meiner Mutter“ Millionen von Menschen auf der ganzen Welt berührt. Frank McCourt verarbeitet darin seine schwierige Kindheit und Jugend in New York und Irland. „Ich musste dieses Buch einfach schreiben“, sagte er einmal, „sonst wäre ich weinend gestorben.“
Frank McCourt wurde am 19. August 1930 in Brooklyn, New York, geboren. Seine Eltern waren irische Einwanderer, die erfolglos versuchten, in Amerika Fuß zu fassen. Als Frank vier Jahre alt war, kehrte er mit seiner Familie nach Irland zurück, wo sie in ärmlichsten Verhältnissen im katholisch geprägten Limerick lebten. Der Vater war Alkoholiker und versoff den kargen Lohn und das Stempelgeld. (mehr…)