“Robert Enke – Ein allzu kurzes Leben” gibt einen einfühlsamen Blick hinter die Fassade des Top-Sportlers. Die Gewissenhaftigkeit, mit der der Autor und Sportjournalist Ronald Reng an das Buch heranging, ist beispielhaft – war er doch Wegbegleiter des so früh verstorbenen Robert Enke. Das einfühlsame Portrait des Sportlers jetzt als günstige Weltbild-Ausgabe!
In enger Zusammenarbeit mit Teresa Enke, der Witwe des verstorbenen Torhüters, zeichnet Sportjournalist Ronald Reng das Bild eines sensiblen, außergewöhnlichen und tierliebenden Menschen. Eigentlich war ein Buch über Leben und Leiden im Profi-Fußball geplant – Robert Enke wollte sich gemeinsam mit seinem Wegbegleiter Ronald Reng an dieses Projekt machen.
Ohne Ausweg
Erschienen ist mit “Robert Enke – Ein allzu kurzes Leben” nun die Biographie eines hoch talentierten Sportlers, der immer ein offenes Ohr für die Sorgen anderer hatte um am 10. November 2009 an seinen eigenen zu zerbrechen. (mehr…)
Egal ob Bowling, Golf, Baseball, Tennis oder Boxen: all diese Sportarten können Sie jetzt zu Hause ausüben – auf der „ Super Arcade“ Spielkonsole.

Die Konsole ist ganz leicht zu installieren: Einfach am Fernseher anschließen, Batterien in die beiden Wireless Controller geben und schon kann es losgehen! Auswählen kann man dabei aus über hundert Spielen. Um das Spielvergnügen noch realistischer zu machen, gibt es fünf verschiedene Sportaufsätze wie Tischtennis- oder Baseballschläger, die man an den Controllern anbringen kann. So kann man sich auch im Zweispieler-Modus mit viel Spaß so richtig auspowern. Der eine oder andere Muskelkater ist dabei am Anfang vorprogrammiert! (mehr…)
Von 12. bis 28. Februar finden heuer die 21. Olympischen Winterspiele in Vancouver (Kanada) statt. Ca. 5.500 Athleten aus mehr als 80 Nationen kämpfen in 86 Wettbewerben um die Olympische Goldmedaille.

Die Maskottchen der 21. Olympischen Winterspiele © VANOC/COVAN
Die Olympischen Winterspiele haben eine lange Tradition – seit 1924 werden sie im zweijährigen Abstand zu den Sommerspielen ausgetragen, also alle vier Jahre. Die letzten Winterspiele fanden 2006 in Turin (Italien) statt. Österreich war bereits zweimal der Austragungsort des Großevents: 1964 und 1976 bot Innsbruck die Bühne für die sportlichen Wettkämpfe.
Im ewigen Medaillenspiegel liegt Österreich auf Platz 5. Im Vergleich zu den Sommerspielen haben Athleten aus Österreich bei Winterspielen mehr als doppelt so viele Medaillen errungen. Bislang nahmen österreichische Mannschaften an allen 20 Ausgaben der Olympischen Winterspiele teil. In der Disziplin Ski Alpin sahnte Österreich bis jetzt immer am meisten ab: Insgesamt schon 101 Medaillen. Neben Ski Alpin konnten die Österreicher im Eiskunstlauf, Rodeln und im Skispringen überzeugen. (mehr…)
Thomas Vanek, aktuell Österreichs erfolgreichster Sportexport, veröffentlichte einen Tag vor seinem 26. Geburtstag am 19. Jänner seine Autobiographie „Das Spiel meines Lebens“. Für manche erscheint der Zeitpunkt zu früh – Thomas Vanek sollte doch noch viele erfolgreiche Jahre in der US-amerikanischen NHL, der stärksten Eishockeyliga der Welt, vor sich haben. Doch „Das Spiel meines Lebens“ überrascht mit vielen interessanten Geschichten über den bisherigen Erfolgslauf des Stürmers der Buffalo Sabres.
Zu Beginn der Autobiografie befindet sich Thomas Vanek in einer ungewohnten Rolle: Ein Puck hat ihn wenige Tage zuvor im Gesicht getroffen und ihm den Kiefer zertrümmert. Jetzt ist der Eishockey-Star zum Zusehen verurteilt.
Von der Tribüne aus beobachtet er seine Teamkollegen bei einem emotional wichtigen Spiel – nur wenige Stunden zuvor stürzte in Buffalo ein Flugzeug in ein Wohnhaus, wenige Minuten von Thomas Vaneks Haus entfernt. Begleitet von Kommentaren des teameigenen Fernsehsenders verfolgt der Leser dieses Spiel gegen die San Jose Sharks. Währenddessen lässt Thomas Vanek seine Gedanken schweifen … (mehr…)
Der Jahreswechsel rückt näher und damit auch eine der prestigeträchtigsten Sport-Veranstaltungen des Jahres: Die Vierschanzentournee. Das Skisprung-Highlight findet dieses Jahr bereits zum 58. Mal statt. Nach dem Gesamtsieg durch den Österreicher Wolfgang Loitzl im Vorjahr steht die heurige Tournee für die heimischen Adler unter dem Motto Titelverteidigung. Wenige Wochen vor den Olympischen Spielen dient die Vierschanzentournee auch als Formtest.
Von 28. Dezember 2009 bis 6. Jänner 2010 blickt die Skisprungwelt nach Deutschland und Österreich: Dann findet bei den Skispringen in Oberstorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen wieder die Jagd nach Rekordweiten statt. Ein Gesamtsieg bei der Tournee nimmt unter den Skispringern eine ähnliche Bedeutung ein wie eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen oder den Weltmeisterschaften. Auch das Publikumsinteresse ist traditionellerweise groß, vor allem beim Neujahrsspringen in Garmisch bzw. beim Drei-Königs-Springen in Bischofshofen. (mehr…)
Toni Sailer ist bis heute einer der erfolgreichsten Ski-Rennläufer aller Zeiten – und Vorbild für andere große Sportler wie Hermann Maier oder Franz Klammer. Am 24. August ist er nach langer Krankheit im Alter von 73 Jahren gestorben. Der Tiroler stand seit seinem 2. Lebensjahr auf „zwei Brettln“. 1956 schrieb der „Schwarze Blitz von Kitz“ Sport-Geschichte: Der damals 20-jährige Toni Sailer gewann bei den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo drei Gold-Medaillen – in der Abfahrt, im Slalom und im Riesenslalom.
Zwei Jahre später beendete der 7-fache Weltmeister aus Kitzbühel seine Karriere als Ski-Rennläufer. Toni Sailer machte eine Schauspielausbildung und spielte in verschiedenen Film- und TV-Produktionen mit – zusammen mit Stars wie Heinz Erhardt, Uschi Glas, Zarah Leander, Luis Trenker, Harald Juhnke, Rudi Carrell u. v. m. In jüngerer Zeit war der Jahrhundert-Sportler in den erfolgreichen Hansi Hinterseer-Filmen „Da wo die Berge sind“ und „Da wo die Liebe wohnt“ zu sehen. Auch als Schlagersänger feierte Toni Sailer mit seinen 18 LPs zum Teil große Erfolge.
Bis vor wenigen Jahren blieb Toni Sailer im Ski-Sport u. a. als Cheftrainer des ÖSV und als Rennleiter bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel aktiv. Er leitete über 30 Jahre lang die Skischule „Rote Teufel“ in Kitzbühel und ist Namensgeber einer eigenen Skimodenlinie. 1999 wurde Toni Sailer als Österreichs Sportler des Jahrhunderts ausgezeichnet. Bis heute ist der Kitzbüheler der einzige Ski-Rennläufer, der sieben WM-Gold-Medaillen erfahren hat.