06. Jan 2010

20 – C + M + B – 10

In ganz Österreich sind bereits kurz nach dem Jahreswechsel die Sternsinger unterwegs von Haus zu Haus. Sie repräsentieren die drei biblischen Weisen Caspar, Melchior und Balthasar und sammeln bei ihren Besuchen Spenden für jene, denen es weniger gut geht. Gleichzeitig läutet ihr Besuch auch das Ende der Weihnachtsfeierlichkeiten ein.

In der Bibel bringen die drei Weisen dem neugeborenen Jesuskind Gold, Weihrauch und Myrrhe. Diese Tradition der Gaben wird auch heutzutage noch in zahlreichen Ländern aufrechterhalten. Während in Österreich das Christkind am 24. Dezember die Geschenke bringt, müssen die Spanier bis zum Vorabend des 6. Jänner warten. In Spanien hat das Dreikönigsfest eine größere Bedeutung als die Geburt Jesu Christi am Heiligen Abend.

Am Abend des 5. Jänner wird deshalb in ganz Spanien spektakulär gefeiert: In großen Paraden marschieren die so genannten Reyes Magos, die drei Weisen, in Begleitung von zahlreichen Umzugswägen, Reitern und Musikgruppen durch die Straßen der Städte. Dargestellt werden sie meist von lokalen bekannten Persönlichkeiten. Sponsoren und andere Gönner beschenken die Bewohner mit Süßem sowie anderen kleineren und größeren Geschenken.

Obwohl immer noch an dieser Tradition festgehalten wird, werden immer häufiger schon am Heiligen Abend Geschenke an den spanischen Festtafeln ausgetauscht. Nach meinen Informationen deshalb, damit die Kinder während der Ferien mit ihren Geschenken spielen können …

Geschrieben von: Barbara Hamberger.

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