Mit ihrer Serie “Die Unsterblichen” wurde die mehrfach ausgezeichnete amerikanische Autorin Alyson Noël weltberühmt. Unzählige Fans fieberten in den ersten drei Bänden mit dem Liebespaar Ever und Damen mit und sorgten so dafür, dass die Serie welweit reißenden Absatz fand und die internationalen Bestsellerlisten stürmte.
Der vierte Teil der “Unsterblichen”-Serie überzeugt mit atemloser Spannung, dunkler Romantik und einer hinreißenden Lovestory. “Das dunkle Feuer” ist somit auf dem besten Weg, an den Erfolg seiner Vorgänger anzuschließen.
Schaurig schön und schrecklich spannend:
ewig brennt “Das dunkle Feuer”
Haben Ever und Damen eine gemeinsame Zukunft? Ein furchtbarer Fluch liegt über dem Liebespaar, der ihre Liebe für immer zu zerstören droht: nur eine Berührung, und Damen wird für immer ins Schattenland verbannt. (mehr…)
„Letzte Nacht in Twisted River“ ist der neue Roman von John Irving. Darin beschäftigt sich der Autor aus New Hampshire auf liebevolle Art und Weise mit der Sehnsucht und der Liebe, mit ständiger Angst, Flucht und der Hoffnung, endlich „zu Hause anzukommen“. Auch wenn John Irvings jüngster Roman vielleicht nicht an Vorgänger wie „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ oder „Das Hotel New Hampshire“ heranreicht, so überzeugt „Letzte Nacht in Twisted River“ durch seinen wunderbaren Schreibstil und die feinfühlige Darstellung des Schicksals zweier Menschen.
New Hampshire im Jahr 1954: Der Koch Dominic Baciagalupo lebt mit seinem 12-jährigen Sohn Daniel in einem abgelegenen Holzfällercamp. Eines Nachts glaubt Daniel, dass sein Vater von einem Bären angefallen wird. Um ihn zu retten, erschlägt er das vermeintliche Raubtier mit einer gusseisernen Bratpfanne. Tatsächlich handelt es sich bei dem „Bären“ jedoch um eine indianische Tellerwäscherin, die außerdem die Geliebte des Dorfpolizisten ist. Nach diesem Vorfall bleibt Vater und Sohn keine andere Wahl, als schleunigst die Flucht zu ergreifen. (mehr…)
Vor 76 Jahren ist die weltberühmte Physikerin Marie Curie gestorben. Zum Andenken an die Entdeckerin der Radioaktivität empfehle ich das wunderbare Werk „Das Buch von Blanche und Marie“ von Per Olov Enquist: Er konzentriert sich nicht auf die Tätigkeit der gebürtigen Polin Marie Curie, sondern viel mehr darauf, wer sie in Wirklichkeit war – und wen sie liebte.
Zentrales Thema ist die Liebe: Wie stark ist Liebe? Was kann Liebe bewirken? Kann Liebe alles bekämpfen und am Ende siegen? All diese Fragen verbinden sich stark mit den Lebensgeschichten zweier Frauen: Marie Curie und ihrer Assistentin und Freundin Blanche Wittman.
Blanche Wittman wird in der berühmt berüchtigten Nervenheilklinik Salpêtrière von Professor Jean-Martin Charcot, dem Lehrer von Sigmund Freud, wegen Hysterie behandelt. Nach dem Tod Professor Charcot, mit dem Blanche eine Affäre hat, wird sie die Assistentin von Marie Curie. Diese war eine von zwei Frauen unter 9.000 Studenten an der Sorbonne, ist bereits Nobelpreisträgerin, verwitwet und hat eine Affäre mit dem verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin. (mehr…)
Enttäuschungen, neue Lieben und verlorene Freundschaften: Die Hauptthemen des neuen Romans „Ein Frühling voller Liebe“ von Sharon Owens.
Mackenzie Campbell verliert einen Abend vor seiner Hochzeit seine große Liebe Sarah, als diese mitanhören muss, dass ihr Bräutigam den Tod seiner ersten Frau nie verwunden hat. Die junge Fotografin ist davon überzeugt, dass der bedeutend ältere Mackenzie sie nie wirklich geliebt hat. Am Boden zerstört flieht Sarah noch in derselben Nacht nach Irland. Dort versucht sie das Geschehene zu verarbeiten. Sie lernt neue Menschen kennen, unter anderem Ethan, einen Mechaniker.
Die beiden verlieben sich ineinander und Sarah beschließt, mit Ethan einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Doch dann wird sie von einem Brief ihrer besten Freundin Abigail auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, denn auch das Leben von ihrem Ex-Verlobten Mackenzie hat sich weitergedreht: Abigail und Mackenzie sind nun ein Paar und haben beschlossen zu heiraten. Sarah ist zutiefst getroffen: Jetzt hat sie auch noch ihre älteste und beste Freundin verloren… (mehr…)
Seit heute läuft der lang erwartete zweite „Sex and the City“-Film in den österreichischen Kinos. Wenn auch Sie von Carrie, Miranda, Charlotte und Samantha nicht genug bekommen können: alle Staffeln der Kult-Serie sind bereits auf DVD erhältlich – zum Immer-Wieder-Mitfiebern!
Wer darüber hinaus mehr über Leben, Liebe und Lifestyle aus New York lesen möchte, dem empfehle ich „Society Girls“: ein sehr amüsantes, freches und ehrliches Buch und eine perfekte Ergänzung zu „Sex and the City“!
In „Society Girls“ erzählt die Modejournalistin Victoria „Plum“ Sykes von dem aufregenden und verrückten Leben von New Yorker Partygirls der Extra Klasse, zu denen sie übrigens selbst gehört. Die Geschichte wird von Sylvia Mortimer, einer frisch verheirateten Modedesignerin erzählt, die ihre Flitterwochen ohne ihren beruflich extrem beschäftigten Ehemann verbringen muss. Dabei lernt sie Lauren Mount, die Scheidungsdebütantin (wie sie sich selber nennt) kennen. Zurück in New York, wo Lauren eines der wichtigsten „Society Girls“ ist, zeigt sie Sylvia das richtige Partyleben der Reichen und Schönen … (mehr…)
Mit „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ hat die E-Mail-Kommunikation Einzug in die Literatur gehalten – und das sehr erfolgreich, wie der Hype um die Bestseller von Daniel Glattauer zeigt. Wer die beiden E-Mail-Romane noch nicht gelesen hat: „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ gibt’s jetzt als limitierte Ausgabe im Doppelband – zum Vorteilspreis!
Worum es geht? Eigentlich will Emmi Rothner nur das Abonnement einer Zeitschrift kündigen – per E-Mail. Durch einen Tipp-Fehler schickt sie die Nachricht aber an Leo Leike, Sprachpsychologe und Wissenschafter an der Universität. Der will nicht unhöflich sein und antwortet Emmi, in der Hoffnung, das Missverständnis ein für alle mal aus dem Weg zu räumen. Doch da täuscht sich Leo gewaltig, denn schon bald beginnt ein reger E-Mail-Verkehr zwischen den beiden. Emmi und Leo verlieben sich dabei ineinander und es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis es zum ersten richtigen Treffen kommt. Doch es soll offenbar nicht sein: Leo ist plötzlich nicht mehr erreichbar! (mehr…)
„Ich bin Sängerin, ich bin Stahl.
Ich bin Druidin, ich bin eine Schlange.
Ich bin Liebe.“
Mit diesen Worten beginnt der historische Fantasy-Roman „Schatten über Avalon“ der amerikanischen Autorin Anna Elliott – womit dessen Hauptthemen bereits geklärt wären: Anna Elliot schafft es, den ernst-brutalen Kern ihrer Erzählung mit der Thematik der Liebe und den historisch-mythologischen Figuren König Arthur, Tristan und Isolde zu verbinden.
Zum Inhalt: Das Königreich Britannien wird nach König Arthurs Tod von Pikten und Angelsachsen bedroht. Der Thron soll daher an Arturs Witwe Isolde weitergegeben werden. Als Tochter einer Hexe wird ihr jedoch misstraut – und tatsächlich hat Isolde ebenfalls außerordentliche Kräfte, die sie stets zu unterdrücken versucht. Bis Isolde eine Vision hat, die wichtig für das weitere Bestehen des Königreichs Britannien sein wird. (mehr…)
Junge trifft Mädchen – so beginnt eigentlich jede romantische Komödie. Diese Grundkonstellation verändert sich auch in „(500) Days of Summer“ nicht. Doch abgesehen davon ist das, was Marc Webb in seinem Erstlingswerk inszeniert, anders als alles bisher Gesehene. Schon zu Beginn wird der Zuseher gewarnt: Das ist keine Liebesgeschichte!
Tom (Joseph Gordon-Levitt) ist ein begnadeter Jungarchitekt mit großem Talent, das allerdings im Verborgenen vor sich hinwelkt. Seine Fähigkeiten und sich versteckt er nämlich lieber in einer zweitklassigen Grußkartenfirma. Tom hat ein Faible für melancholische Pop-Songs und überzogen romantische Vorstellungen von der Liebe. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er auf „die Eine“ wartet.
Die glaubt er in der neuen Assistentin seines Chefs gefunden zu haben: Summer (Zooey Deschanel) ist ein schrulliges, quirliges Mädchen mit kompatiblem Musikgeschmack – an die Liebe glaubt sie allerdings nicht. Lieber will sie ihr Leben genießen, solange sie noch jung ist. Aber weil man ja verliebt gern mit Anlauf ins offene Messer rennt, lässt sich Tom auf Summers „Lass uns doch Freunde sein“-Pakt ein – Freunde, die am Bürokopierer turteln, Freunde, die Händchen haltend durch Einrichtungshäuser laufen. Und irgendwann tatsächlich wieder nur Freunde. (mehr…)
Ihre ersten beiden Romane „Ich habe sie geliebt“ und „Zusammen ist man weniger allein“ waren ein Riesenerfolg. Beide Bücher wurden bereits verfilmt und sind auf DVD erhältlich. Vor kurzem hat Anna Gavalda einen weiteren, viel versprechenden Roman über das Leben und die Liebe geschrieben: „Alles Glück kommt nie“.
Zum Inhalt: Charles ist ein Architekt aus Paris, talentiert, erfolgreich und liiert mit der attraktiven Laurence. Doch glücklich ist er nicht. Statt Pläne zu entwerfen, muss sich Charles in der Arbeit mit dubiosen Geschäftspartnern herumschlagen. Seine Lebensgefährtin Laurence interessiert sich mehr für ihre Gesichtsmasken als für ihn und seine Stieftochter steckt mitten in der Pubertät.
Kurz: Das Leben zieht an Charles vorbei. Als er vom Tod seiner ersten großen Liebe Anouk erfährt, verliert er den Boden unter den Füßen. Obwohl Charles erst versucht weiterzumachen wie bisher, kann er die Absurdität seines Daseins nicht mehr verleugnen – er muss sich wohl oder übel mit seiner Vergangenheit, seinen Fehlern und vergessenen Träumen auseinandersetzen … (mehr…)
Als Unbekannter startete der italienische Autor Paolo Giordano 2009 mit seinem Debütroman „Die Einsamkeit der Primzahlen“ durch. Es ist schon ein Ausnahmefall, wenn sich der Roman eines 26-Jährigen allein in Italien rund eine Million Mal verkauft und der Autor gleich mit Italiens renommiertestem Literaturpreis, dem „Premio Strega“, ausgezeichnet wird.
„Die Einsamkeit der Primzahlen“ erzählt die Geschichte zweier junger Menschen, die von einschneidenden Erlebnissen in ihrer Kindheit gezeichnet sind und nun Schwierigkeiten haben, ihr Leben zu bewältigen: Da gibt es zunächst Alice. Sie hat an einem einzigen Tag in ihrer Kindheit für immer das Vertrauen zu ihrem Vater verloren und hinkt seit einem Unfall beim Schifahren. Immer dünner zu werden, das macht Alice sich später zum Lebensziel.
Und dann gibt es auch noch Mattia, der mit sechs Jahren seine Zwillingsschwester durch seine eigene Unachtsamkeit für immer verloren hat. Nur im Schmerz, den er durch das Ritzen mit allen erdenklichen spitzen Gegenständen an seinem Körper erzielt, fühlt er sich frei und lebendig. (mehr…)